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Auf der einen Seite ist der Autokauf heutzutage transparenter denn je. Dank des Internets kann die Marktpreisentwicklung für unterschiedlichste Automodelle in Echtzeit mitverfolgt werden. Auf der anderen Seite bringt die Technisierung des Autofahrens neue Aspekte in den Gebrauchtwagenkauf hinein, die für den Laien nur schwer zu beurteilen sind. Böse Zungen behaupten, dass die Wagen der jetzigen Generation keine Chance auf das Erreichen eines Oldtimer-Alters sein. Zu komplex seien mittlerweile die Elektroanwendungen geworden, zu unsinnig die Reparatur, wenn der Wagen ein höheres Alter erreicht.

Wir erläutern in diesem Artikel, worauf beim Autokauf geachtet werden sollte, um die gröbsten Probleme zu umschiffen.

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Das Alter

Unsere Empfehlung lautet, sich im Bereich der 1-4-jährigen Gebrauchtwagen umzuschauen. Diese kann man mit einer gewissen Sicherheit fünf Jahre fahren, ohne finanziellen Schiffbruch zu erleiden.

Ein Händler antwortete auf unsere Frage, ob er im Bereich der dreijährigen Wagen einen empfehlen könnte, der vermutlich die nächsten 5 Jahre ohne Reparatur seinen Dienst tun wird. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen:

"Sowas gibt’s nicht mehr, auch nicht bei den Premiumherstellern."

 
 

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Die Marke

Man plane also gleich künftige Reparaturen mit ein. Der vermeintlich günstige Exote wird bei dieser Rechnung schnell zum Groschengrab. Denn bedenken Sie: Einen Volkswagen, einen Opel oder einen Ford repariert Ihnen jede zweite Werkstatt. Wenn Sie aber einen fünfjährigen Franzosen, Italiener, Japaner oder Koreaner reparieren lassen wollen, müssen Sie viel eher auf die Markenwerkstatt zurückgreifen. Und diese sind leider deutlich "preisintensiver".

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Schwachstellen erfahren

Nutzen Sie Gebrauchtwagentests und Erfahrungsberichte für Ihre Fahrzeugwahl. Sie finden derartige Informationsquellen u.a. unter

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Von wem kaufen?

Prinzipiell verhält es sich so: Beim Kauf über einen Privatmann können Sie mit Verhandlungsgeschick und Geduld ein Schnäppchen schlagen. Im Internet finden sich mittlerweile hochmoderne Quellen für den Autokauf. Dafür kaufen Sie beim Privatkauf das Auto so, wie es dasteht. Ohne Garantie.

Der Händlerkauf schreckt zunächst durch vermeintlich teure Wucherpreise. Im Gegenzug können Sie aber auf eine gesetzliche Gewährleistungspflicht des Händlers zurückgreifen. Das schützt erst einmal vor den größten Kaufpleiten. Zudem bietet ein Händler eine gewisse Auswahl, aus der Sie Ihren Favoriten wählen können. Viele Händler bieten zudem die Inzahlungnahme des bisherigen Wagens an.

Garantieversprechen

Zusätzlich bieten viele Händler eine Gebrauchtwagenversicherung an, welche für 1-3 Jahre erweiterte Reparaturgarantien bietet. Tipp: Diese Versicherung gibt es in unterschiedlichen Varianten. Auch wenn eine Reparatur weit weg scheint: Verhandeln Sie so, dass möglichst viele Bauteile mitversichert sind.

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Benziner, Diesel oder Elektroauto?

Je nach Nutzungsart sollte man unterschiedliche Antriebskonzepte bevorzugen. Momentan sieht es so aus, dass sich der Diesel ab ca. 15.000 Kilometern Fahrleistung rechnet. Darunter macht ein Benziner oder Hybridantrieb mehr Sinn. Wer vornehmlich im städtischen Bereich unterwegs ist, kann heutzutage durchaus zum Elektroantrieb greifen.

Steuerrechner

Unter autofahrer-aktuell.de/thema/auto-steuerrechner.html können Sie Ihre KFZ-Steuerbelastung für Ihren Traumwagen errechnen lassen.