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Welche Autoversicherung bei negativer Schufa? So gelingt der Abschluss

Wer ein Auto sein eigen nennt und es auf deutschen Straßen bewegen möchte, ist gesetzlich verpflichtet, dieses im Rahmen einer Autoversicherung – der KFZ-Haftpflichtversicherung – so zu versichern, dass im Falle eines eigenverschuldeten Unfalles der Schaden des Unfallgegners versichert ist. Dies schützt jeden Autofahrer davor, nicht auf einem fremdverschuldeten Schaden sitzen zu bleiben.

Einige Versicherer verweigern jedoch den Abschluss einer Autoversicherung bei negativer Schufa, vor allem Teil- und Vollkaskoverträge. Wir zeigen, welche Möglichkeiten in solch einem Fall bestehen, doch noch einen Versicherungspartner zu finden.

 

 
 

 

Die Schufa – der Bonitätsdatensammler

Die "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" – kurz Schufa – protokolliert das Zahlungsverhalten der Kunden angeschlossener Kreditinstitute und Versicherungen. Wenn ein Kontoinhaber sein Girokonto oft überzieht, Kreditraten nicht bezahlt oder auf andere Arten Zahlungsschwierigkeiten zeigt, erhält sein Konto negative Schufa-Punkte.

Bin ich von einem negativen Schufa-Eintrag betroffen?

Wer seinen Schufa-Stand ermitteln möchte, kann dies – gewußt wie – problem- und kostenlos durchführen.

 

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Wann lehnt mich ein Autoversicherer ab?

Dem Autoversicherer ist der regelmäßige unproblematische Zahlungseingang wichtig und er möchte sich vor allem vor Betrügern schützen, die sich über einen fingierten Schaden über die Versicherung gesundstoßen wollen.

Aus diesem Grund werden Versicherungsanträge für Voll- und Teilkasko gerne unbesehen abgewiesen, wenn negative Schufa-Einträge vorliegen. Manche lehnen auch den Abschluss einer KFZ-Haftpflicht ab oder senken den Versicherungsschutz auf die gesetzlichen Mindestvorschriften. Jede Versicherung geht anders mit Bonitätsproblemen um, einen schnellen Überblick bieten Versicherungsvergleiche wie auf www.kfzversicherungtrotzschufa.de.

Besonders problematisch wird es, wenn

  • der Antragsteller einen Offenbarungseid abgegeben hat
  • wiederholt und gravierend seine mangelnde Zahlungsfähigkeit gezeigt hat oder
  • von anderen Versicherern aufgrund von Bonitätsproblemen bereits abgelehnt wurde.

 

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Was ist bei einer Ablehnung zu tun?

Wer nur mit "geringen" Bonitätsproblemen zu kämpfen hat, können folgende Maßnahmen vom Antragsteller sinnvoll sein:

  • Reduzierung des Versicherungsumfangs auf das gesetzliche Mindestmaß (z.B. bei der Deckungssumme, Verzicht auf Teil- und Vollkasko)
  • Reduzierung des möglichen Fahrerkreises auf den Antragsteller
  • Jährliche Zahlungsweise

Eventuell schlägt die Versicherung diese Maßnahmen auch direkt von sich aus vor.

Letzter Tipp:

Kann der Wagen vielleicht auf einen Ehe- oder Lebenspartner(in) versichert werden?