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Die Welt der Autos ist in ständiger Bewegung. Neue Technologien und innovative Gadgets werden beinahe täglich vorgestellt. Bei diesem rasanten und ununterbrochenen Fortschritt muss man sich fragen, ob sich eine KFZ Finanzierung auch zukünftig lohnt, um von den modernsten Entwicklungen zu profitieren. Was erwartet uns also in den nächsten Jahren?

 
 

Fahren Autos bald selbstständig? 

Vor einigen Jahren gab der Riesenkonzern Google ein Vorhaben bekannt, bei dem es um die Entwicklung eines Autos, das völlig ohne Fahrer auskommt, ging. Im Lauf der Zeit konnten sich immer mehr Automobilhersteller für diese Idee begeistern. Heute arbeiten nahezu alle wichtigen Unternehmen am sogenannten autonomen Fahren.

Bei dieser Technologie handelt es sich wohl um die innovativste Neuerung, die uns in naher Zukunft erwartet. Auf die Frage, wann man denn mit dem autonomen Fahren rechne könne, antworten Experten mit Vorbehalt, es könne noch bis zu zehn Jahre dauern, bis das erste autonome Fahrzeug auf den Markt kommt. Dass die Technologie dennoch schon weit vorangeschritten ist, erkennt man vor allem daran, wie ausgereift die geplante Funktionsweise bereits ist. 

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Wie funktioniert autonomes Fahren?

Als Grundlage des autonomen Fahrens verleiht man dem in Frage kommenden Fahrzeug gewissermaßen die Fähigkeit des Sehens. Monokameras erstellen dabei den ersten Baustein des Gesamtbildes. Sie haben zwar ein begrenztes Sichtfeld, sind dafür aber in der Lage, einzelne Gegenstände und Hindernisse zu erkennen und zu identifizieren.

In jedem autonomen Fahrzeug wird sich außerdem mindestens eine Stereokamera befinden. Diese hat die Aufgabe, die räumliche Wahrnehmung herzustellen und die Entfernung zu den jeweiligen Hindernissen zu messen. Damit das Fahrzeug erkennt, was rundherum passiert, werden Kameras mit der sogenannten Fischaugenoptik eingesetzt. Diese sorgen für eine gute Rundumsicht im Nahbereich und ermöglichen in Verbindung mit mindestens zwölf Ultraschallsensoren das automatische Einparken. 

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Was der Technik noch fehlt

Mit den verschiedenen Kameras und Sensoren ist der Grundstein für das autonome Fahren zwar gelegt, dennoch müssen noch viele weitere Bausteine gesetzt werden, damit das Haus steht.

In erster Linie bedeutet dies, dass man den Fahrzeugen noch beibringen muss, mit den jeweiligen Geräten und Technologien umzugehen. Woran momentan mit Hochdruck gearbeitet wird, sind hochmoderne GPS-Systeme. Diese sind ebenfalls eine Grundvoraussetzung für autonomes Fahren und müssen mit extremer Präzision arbeiten können.

Eine Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, ist das sogenannte "Car-to-X" bzw. "Car-to-Infrastructure". Dabei handelt es sich um eine Art Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Umgebung. So sollen beispielsweise Staus an alle Verkehrsteilnehmer übermittelt und intelligent verarbeitet werden.

Weitere Innovationen

Autonomes Fahren ist durchaus nicht die einzige Neuerung, die uns in den nächsten Jahren erwartet. Wer von der komplexen Steuerung und den unzähligen Knöpfen moderner Autos überfordert ist, wird sich beispielsweise über die Gesten- und Sprachsteuerung freuen. Der Umwelt kommt die Weiterentwicklung der Elektromotoren zugute. Diese sollen in Zukunft günstiger sowie sparsamer werden und zugleich höhere Ladekapazitäten sowie eine geringere Umweltbelastung aufweisen. Die besondere Zukunftsmusik bekommt man zu hören, wenn es um die Farbe der Autos geht. Durch Einsatz elektrischer Impulse soll es nämlich künftig möglich sein, die Lackfarbe innerhalb von Sekunden mithilfe eines einfachen Knopfdrucks zu ändern.